Ich brauche Segen - Mopedrüstzeit ans Kap Arkona

Ich brauche Segen

Mopedrüstzeit 2022 – Mit Gott unterwegs ans Kap Arkona

Ein Jugendgottesdienst in Johanngeorgenstadt im Februar 2022, hier fängt die Geschichte genau genommen an. Besser gesagt mit einem kleinen Flyer der Evangelischen Jugendarbeit des Kirchenbezirks Aue. Darin fand sich eine ausgeschriebene Mopedrüstzeit mit dem Titel „Dein Moped, kühler Wind und du.“ Auf nach Rügen ans Kap Arkona mit dem S51 Simson, so das Ziel für Jungs und Mädchen mit druckfrischem Mopedführerschein.
Eine spannende Sache fand ich, genauso wie auch Hannes (17) aus Lößnitz, der diesen Flyer ebenfalls in den Händen hielt. Soweit so gut. Damit war aber noch nicht klar, dass diese interessante Idee schließlich Hannes mit seinen fünf Freunden, meinen Cousin, meinen Bruder mit seiner Tochter und mich tatsächlich am 18. Juli 2022 in Richtung Kap Arkona aufbrechen ließ.

Nach langer Vorbereitung, Planung und Überlegung standen nun am Montag um 9:30 Uhr fünf erwartungsvolle Mopedfahrer auf dem Kirchplatz in Beierfeld. Hannes mit seinen Freunden Jonas, Erik, Finn und Gabriel waren bereit zur Abfahrt. Dazu kam Jonathan als Begleiter und Sozius.
Es wurde das Versorgungsfahrzeug beladen und Hannes drückte mir eine große Kiste in die Hand. „Wie besprochen der S51 Ersatzmotor.“ sagte er lächelnd. Ja was braucht man wohl alles auf so einer Reise mit alter Technik und gut 700km nach Rügen an das Leuchtfeuer am Kap Arkona. Werden wir wirklich einen Motor wechseln müssen?

Unser Gepäck sollte nicht nur aus dem täglichen Bedarf, Essen, Trinken, unseren Ersatzteilen und Werkzeug bestehen. Jesus sollte jeden Tag unser Begleiter sein. Mit ihm und dem Vertrauen auf seine Führung wollten wir stets die Reise antreten. Daher versammelten wir uns in der Kirche zur Andacht. Wir baten um den Segen Gottes für die Reise, um Weisheit und Hilfe da, wo unsere Planungen versagen.

------ Bild 1 – Start an der Kirche Gruppenbild ---------

 

 

 

So ging es auf zur ersten Etappe, zum Einrollen recht kurz mit 75km bis an die Talsperre Kriebstein.
Die Strecke war gut fahrbar, das Wetter angenehm und so erreichten wir freudig am frühen Nachmittag Lauenhain an der Talsperre. Hier war jetzt genug Zeit, sich miteinander vertraut zu machen. Die gemeinsame Kaffeerunde, das Baden im Wasser, die Bootsfahrt oder auch das Fußballspielen trugen dazu bei.

Im Prinzip gab es keine nennenswerten Vorkommnisse während der Fahrt. Bis auf die Freudensprünge über die Ankunft von Erik mit erfolgreichem Zielsturz und den ersten Zündaussetzern der MZ ETZ von mir. So hielten sich die Reparaturen im Rahmen. Der freundliche Bootsverleiher musste auch schnell noch auf seiner Abendrunde vorbeischauen. Angelockt von den Erzählungen der Jungs über die Tour, versicherte er uns, dass wir mit Gottes Segen rechnen dürfen. Währen wir katholisch, könnten wir auch gleich noch mit Weihwasser die Segnung vornehmen. :-)

---- Bild 2 CAMP  Kriebstein und Bild 3 Abfahrt Tag 2  ----

Tag 2 begann entspannt mit dem Bewusstsein über eine lange Etappe bis kurz vor Berlin. Nach einem Gebet starteten wir gegen 9 Uhr in Richtung Döbeln Lutherplatz. Dort konnten wir Dank meiner Schwester kurz durchatmen und bestiegen den Kirchturm und besichtigten die Türmerwohnung. Nach einer Stärkung am Kaffeetisch machten wir uns dann doch mit etwas Verspätung auf nach Dahmsdorf an den Storkower See.

-------BILD 4 – Lutherkirche Döbeln -----

Es wurde stets heißer auf der Fahrt und während der ersten 70km Richtung Torgau sahen wir schon die ersten Felder während der Ernte brennen. An einer Kreuzung kam es schließlich zu einem ungewollten Stopp. Das Moped von Gabriel ließ sich nicht mehr schalten. So musste die Schrauberkunst von Hannes ran. Als Landmaschinenmechaniker im 1. Lehrjahr stellte er die Gänge wieder ein. Doch es kam eins zum anderen. Der Kupplungshebel musste noch getauscht und angepasst werden. Zwischenzeitlich stellte sich auch bei der ETZ eine gewisse Sturheit ein, so dass sie ein erstes Mal der Hitze Tribut zollte und nicht mehr ansprang.
Ergebnis: fast 2 Stunden in der Mittagshitze Reparaturen und letztendlich eine Hängerfahrt für die ETZ. Die Mopeds liefen wieder und in Torgau gab es dann erst einmal eine Stärkung beim nächst besten Imbiss.
Der nächste Stopp wurde bewusst angefahren, Zweirad- und Fahrzeugservice Ende. Meine ETZ bekam einen neuen Kondensator, Erik seine neuen Griffe und schließlich auch noch durch die Hilfe des Mechanikers das Moped von Gabriel die nötigen Ersatzteile, um das Problem des Ölaustritts an seinem Moped zu beheben. Die Reparatur sollte jedoch erst am Campingplatz erfolgen beschlossen wir.

Die Fahrt ging weiter und in Herzberg begann mein Motorrad wieder zu mucken. Außerdem stellte sich ein massiver Ölaustritt ein durch den Verlust eines Blindstopfens am Motor. Dieser wurde behoben und so ging es mühsam weiter nach Berlin. Der Tag nahm weiter seinen Lauf und kurz gesagt wurden wir alle 60 – 70km zu einem Stopp gezwungen. In Brandenburg kam es dann zum schlechtesten Zeitpunkt zu einem Qualmen an meinem Motorrad mit weißem Nebel. Das verhieß nichts Gutes. Ich wusste das Motorrad verbrennt gerade Getriebeöl, so soll das nicht sein. Auf keinen Fall wieder anhalten, dann geht nichts mehr, dachte ich. So konnte ich auch noch etliche Kilometer fahren, irgendwann hörte auch das Qualmen auf und schließlich waren wir kurz vor dem Ziel.

------Bild 5 – Feldbrand ---- ----- Mittgashitze Reparatur Bild 6 --- ---- Bild 7 Unfallkurve ---

 

Da ich in der Zwischenzeit etwas weiter vorausgefahren war, hatte ich die Mopedfahrer schon nicht mehr im Rückspiegel. Und sie tauchten auch nicht auf, nachdem ich wieder deutlich langsamer fuhr. Nun musste ich doch umdrehen und schauen wo sie bleiben. Mein Verdacht bestätigte sich leider. Jonas war tatsächlich in einer der wenigen Kurven mit 40km/h geradeaus in die Büsche gefahren!
Gar nicht gut. Das Moped war krumm und schief. Aber Jonas wohlauf. Gott sei DANK. Mein Bruder Samuel beobachtete das Geschehen direkt dahinter und wollte, aber konnte nicht helfen. Die Fahrt von Jonas ging ab in den Wald. Einen Baumstumpf überquerte er direkt und kam im Wald-boden zu liegen. Er hatte nicht einen wirklichen Kratzer! Ein Wunder!

Der Schock war da und wir versammelten uns zu einem Gebet nachdem wir alles soweit für die Weiterfahrt richten konnten. So fuhren Samuel mit dem Transporter und die Mopeds die wenigen Kilometer bis zum Campingplatz um noch vor 21Uhr die Anmeldung an der Rezeption vornehmen zu können. Meine MZ musste natürlich am Unfallort abgestellt werden. Demzufolge sprang sie nicht sofort wieder an. Ich schickte die anderen trotzdem los in der Hoffnung, das Motorrad in Ruhe wieder flott zu kriegen, nachdem wir zu viert erfolglos versuchten es anzurollen.

Eigentlich schraubte ich auf gut Glück an der Zündung herum. Ich wusste ja, dass mein Motoröl nun fast vollständig verbrannt ist. Der weiße Rauch aus dem Auspuff in Brandenburg. Trotzdem schraubte ich noch eine neue Zündkerze in den Zylinder. Die alte war genauso weiß verbrannt wie der Qualm aus dem Auspuff. Ich seufzte und schickte ein Stoßgebet gen Himmel.

------ Bild 8 Motorrad – Ich brauche Segen ----

Mehrere Tritte auf den Kickstarter und siehe da das Motorrad sprang an. Es klang sogar ziemlich gut und mit großer Freude konnte ich auch die letzten Kilometer antreten. Voller Dankbarkeit fuhr ich in den Sonnenuntergang und wusste, das Ziel ist nicht mehr weit. Punkt 21Uhr erreichte ich den Campingplatz. Die Jungs waren auch schon am Platz. Völlig geschafft aber glücklich konnten wir unsere Zelte aufschlagen. Wir schafften es noch nicht einmal mehr zum See, und nach dem gemeinsamen Abendessen dankten wir Gott für seine Bewahrung und gingen direkt schlafen.

----- Bild 9 --- Sonnenuntergang Fahrt zum Ziel an Tag 2----

 

An diesem Tag zwang uns Gott immer wieder zu Pausen. So ließen wir Kraft und mussten die Schwierigkeiten meistern, die im Wege standen. Dies ging aber nicht durch unsere eigene Kraft wurde mir hier sehr deutlich. Mit Gottes Hilfe gelang es, dass wir während der Stopps dennoch auch mit Essen, Trinken oder auch Eis auftanken konnten, bei Temperaturen um fast 40 °C.
Im Nachgang betrachtet trug uns den ganzen Tag über der Losungsvers des 19. Juli aus Psalm 34,8. „Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.“

Am nächsten Tag wurde das noch einmal deutlich. Nach einer erholsamen Nacht wurde in aller Ruhe an den Fahrzeugen repariert. Jonas war fit als wäre nichts passiert. Sein Moped wurde noch einmal gerichtet, die Ersatzteile für den Motor von Gabriel wechselten wir gemeinsam und so wurde alles wieder fahrbereit gemacht. Bis auf mein Motorrad. Das lief ja gestern richtig gut am Abend. Sollte also auch heute vielleicht trotz der Schwierigkeiten wieder funktionieren. Aber es tat sich nichts. Das Motorrad gab nicht einen Laut mehr von sich. Nur aus dem Motor kam bei jedem Kick eine weiße Rauchfahne. Ein Zeichen -hier geht nichts mehr.
Für mich ein weiteres Wunder des gestrigen Tages. Das Motorrad hätte im Normalfall schon gar nicht mehr am Unfallort anspringen dürfen. Die technischen Ausfälle der Maschine waren so gravierend, dass eine Funktion eigentlich ausgeschlossen war.

Gott hat uns an diesem Tag getragen und begleitet. Jeden einzelnen Kilometer war er an unserer Seite. Er hat uns gezeigt: „Wo ihr nicht mehr könnt bin ich da. Wo ihr denkt es alleine zu schaffen, werdet ihr scheitern. Vertraut auf mich und geht euren Weg mit mir gemeinsam.“

 

 

Andacht für März - Und alsbald krähte der Hahn...

Im Lukasevangelium 22, 54-62 lesen wir:
Sie ergriffen Jesus aber und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne. Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich mitten unter sie. Da sah ihn eine Magd im Licht sitzen und sah ihn genau an und sprach: „Dieser war auch mit ihm“ Er aber leugnete und sprach: „Frau, ich kenne ihn nicht.“ Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: „Du bist auch einer von denen.“ Petrus aber sprach: „Mensch, ich bin`s nicht.“ Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: „Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist auch ein Galiläer.“ Petrus aber sprach: „Mensch, ich weiß nicht, was du sagst.“ Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

Liebe Leserinnen und Leser!
Manche Geräusche vergisst man nie, die haben sich in unser Gedächtnis eingegraben. Zum Beispiel das Quietschen der Räder bei einem Unfall. Der Schmerzensschrei eines geliebten Menschen oder das Martinshorn vom Krankenwagen. Bestimmte Geräusche verbinden wir mit ganz bestimmten Situationen.
Petrus wurde bestimmt bei jedem Hahnenschrei an jene Nacht erinnert. Seit dieser Nacht ist der Hahnenschrei sein Markenzeichen. Was war passiert? Jesus wurde gefangengenommen und wie ein Verbrecher abgeführt. Die Soldaten brachten ihn zum Haus des Hohenpriesters. Petrus war nicht wie die anderen Jünger einfach davongelaufen. Nein, er folgte Jesus, wenn auch mit sicherem Abstand. Petrus wollte Jesus niemals im Stich lassen. Er wollte sogar für Jesus ins Gefängnis gehen und, wenn es sein musste, für ihn sterben. So überzeugt war Petrus von sich! Kennen wir das nicht auch? Im Kreis der „frommen Schwestern und Brüder“ lässt sich viel erzählen und mutig bekennen. Aber schon vor unserer Haustür lässt dieser Mut plötzlich nach und weicht einer Sprachlosigkeit. Wir tun uns schwer, mit Außenstehenden über unseren Glauben zu reden.
Petrus hat sich bis in den Hof gewagt. Unerkannt setzt er sich mit ans wärmende Feuer. Dass ihn jemand auf Jesus hin ansprechen würde, damit hat Petrus wohl nicht gerechnet. Der ausgestreckte Finger zeigt auf ihn. Du. Du gehörst doch auch zu diesem Jesus! Im Matthäusevangelium steht sogar: „Deine Sprache hat dich verraten!“
Petrus erschrickt. Er ist erkannt! Er ist durchschaut! Welche Konsequenzen wird das für ihn haben? Aus lauter Angst hat Petrus NEIN gesagt. Nein, er kennt diesen Jesus nicht. Er sagt es nicht nur einmal, dreimal sagt er NEIN! So, als ob aller „bösen“ Dinge drei sind. Wie viel Petrus steckt eigentlich in uns? Wie oft haben wir unser Mäntelchen nach dem Wind gehängt? Wie oft haben wir geschwiegen, wenn wir hätten klar Stellung beziehen sollen? Da ging es um weit weniger als bei Petrus. Vielleicht ging es bei uns nur um unser Ansehen, unsere Karriere oder um eine Freundschaft. Nein, wir haben keinen Grund, von oben herab auf Petrus zu schauen. Und außerdem, sind wir in unserem Umfeld überhaupt als Christen erkennbar? Kann man auch von uns sagen: Deine Sprache, dein Denken, das, was du tust oder nicht tust, so verhalten sich Christen? Oder leben wir so angepasst, dass wir gar nicht auffallen?
Noch während Petrus spricht, kräht der Hahn und Jesus schaut zu Petrus hin. Es muss dem Petrus einen Stich ins Herz gegeben haben. Wie von einem Blitz getroffen erkennt er plötzlich sein Versagen. Er, der Jesus nie im Stich lassen wollte, hatte sein Wort gebrochen. Jesus hätte allen Grund gehabt, sich von so einem Freund abzuwenden. Aber Jesus wendet sich nicht ab, er wendet sich Petrus zu. Ein Blick von ihm genügt und Petrus fallen Jesu Worte wieder ein: „Ehe heute der Hahn kräht…“
Wann sind wir das letzte Mal über uns selbst erschrocken - über unsere schlechten Gedanken, über hässliche Worte oder über liebloses Tun?
Wie Petrus versagen auch wir immer wieder und werden schuldig. Aber trotz aller Schuld wendet sich Jesus nicht von uns ab. Im 2.Timotheus steht: „Sind wir untreu, so bleibt er doch treu.“
Schuldgefühle überwältigen Petrus. Er rennt aus dem Hof hinaus in die Dunkelheit. Er weint über sich selbst. Er weint über sein Versagen. Petrus schämt sich. Er bereut zutiefst, was er in dieser Nacht getan hat. Wie kann er je wieder in den Spiegel schauen? Das kann er doch nie wieder gutmachen! Jeder Hahnenschrei wird ihn an diese Nacht erinnern – sein ganzes Leben lang. Heute noch erinnert uns jeder Hahn auf den Kirchturmspitzen an Petrus. Er spricht zu uns, wie damals zu Petrus. Er will ein Weckruf auch für uns sein. Er hält uns unsere Unbeständigkeit, unsere Treulosigkeit und Wetterwendigkeit vor Augen. Wie oft haben wir im Leben versprochen: Ja, mit Gottes Hilfe. Und wir haben uns dann doch lieber auf uns selbst verlassen und sind eigene Wege gegangen. Besonders berührt Kinder an dieser Geschichte, dass Petrus über sich selbst weint. Ein erwachsener Mann, einer von den Starken, einer mit großen Worten – er weint über sich selbst. Das geht zu Herzen!
Passionszeit ist Bußzeit, Zeit zur Umkehr. In unserem Schaukasten hing einmal ein Plakat, darauf stand:
Umkehr ist die schwierigste Art der Fortbewegung
Warum eigentlich? Weil es uns schwerfällt einzugestehen, dass wir versagt haben. Weil es uns unheimlich schwerfällt, Schuld zuzugeben. Jetzt, in diesen Wochen vor Ostern, ist eine besondere Zeit für Umkehr und Neuanfang. Wir dürfen gewiss sein, jeder, der wie Petrus bereut und bekennt, der wird Vergebung erfahren. Das hat
Jesus versprochen. Dafür ist er am Kreuz gestorben. Und wie ging es mit Petrus weiter? Lesen Sie doch einfach mal im Johannesevangelium Kap.21, 1-14. Jesus ist mit Petrus längst noch nicht fertig …

Wir beten nach Worten aus dem Lied SvH 0122: Herr, wenn wir doch wüssten, was wir sagen sollen, wenn uns die Menschen nach dir fragen. Schenk uns doch Klarheit, gib uns doch Antwort, hilf uns, dich und dein Wort zu bezeugen. Wenn wir doch wüssten, wie wir handeln sollen, wenn sich die Menschen nicht vertragen, wie wir den Frieden festigen können, frei, gerecht, dir allein, Herr, gehorsam. Um deinen Frieden bitten wir. Amen Eine gesegnete Passionszeit wünscht Ihnen Birgit Mehlhorn

 

Andacht zu Weihnachten

Liebe Seniorinnen und Senioren!

Ich weiß nicht, in welcher Verfassung Sie sind, wenn Sie dieser Brief erreicht. Ist es hell oder dunkel bei Ihnen? Gegen das äußere Dunkel können wir meistens einfach das Licht anschalten, aber gegen das Innere…. – sollten wir einmal gemeinsam das Bild von Beate Heinen genauer betrachten:

Auf den ersten Blick wirkt es für mich recht dunkel. Viele verschiedene Blau- und Grautöne sind zu sehen, aber auch ein paar kräftige helle Punkte und rechts oben ein leuchtender Stern. Es ist also das Bild einer Nacht. Doch in den Häusern im Hintergrund brennt gar kein Licht. Irgendwie sehen die auch kaputt aus, mehr so als würden sie jeden Moment umfallen. Daneben Türme, wie wir sie von einem Kernkraftwerk kennen. Eigenartig! Für mich passt das nicht so recht zusammen. Auch die rötliche Farbe – fast wie nach einer Explosion oder ähnlich wie auf den Fernsehbildern nach den Vulkanausbrüchen in der letzten Zeit, wo sich die Lava leuchtend und zischend die Berge herunter wälzt. Doch das ist nicht alles.                                                                                                                                                                                            Im Vordergrund links ganz deutlich sichtbar eine Familie, auf dem Fußboden sitzend die Frau, stützend und schützend hinter ihr der Mann und auf dem Schoß der Frau ein Kind. Aber am schnellsten fällt mein Blick auf die Kerze und fast magisch angezogen auf den Stern. Es scheint so, als ob eine unsichtbare Verbindung bestünde. Stehen die beiden im Zusammenhang und gehören die Lichtpunkte dazwischen auch dazu? Beate Heinen hat ihr Bild „Nacht der Lichter“ genannt und so könnte damit wohl die „Heilige Nacht“ gemeint sein.                                  Doch es gibt hier weder Krippe noch Stall. Es ist kein trauliches Weihnachtsbild. Es sieht so gar nicht nach Frieden und Freude aus. Oder doch?

Nicht nur meinen Blick, sondern auch meine Gedanken zieht es immer wieder zu der Kerze, zu dem Kind hin. Ganz aufmerksam, ja fast liebevoll blickt es auf das Licht der Kerze und hält sie dem entgegen, der sich zu ihm neigt, um an dieser Kerze seine entzünden zu können. Dahinter kommt der oder die Nächste und vorher waren auch schon mehrere da. Alle gehen mit ihrem brennenden Licht auf die finstere Stadt zu. Die Lichter, die da unterwegs sind, werden immer größer. Es scheint „ansteckend“ zu sein. Ausgehend von einem Licht wird es immer heller!                                                                                                                                                                              Normalerweise verbrennt sich eine Kerze, wenn sie entzündet ist. Doch hier sieht es gar nicht so aus. Es können sich wohl noch viele „entzünden, anstecken“ lassen…

Ist das nicht die Botschaft von Weihnachten, so wie sie uns Johannes in seinem Evangelium beschreibt? Dort steht in Kapitel 1, Verse 4,5: In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.“

Mitten hinein in eine kaputte, zerstörte Stadt und Welt, kommt das Licht, Gottes Licht! Im bekannteren Vers 14 des Johannesevangeliums wird dann von „Gottes Herrlichkeit“ gesprochen. Diese fängt ganz klein an – mit dem Kind in der Krippe – mit einem Kind und einer Kerze! Außerdem ist da auch noch der Stern. Er leuchtet und es scheint, dass er das kleine Licht unterstützen will. Gott selbst sorgt für Licht. Es bleibt nicht dunkel! Auch 2021 nicht, dort wo wieder anscheinend „Corona“ die Macht übernommen hat oder der Klimawandel und die unendlichen Kriege im Mittelpunkt stehen. Nein, Gott selbst lässt es hell werden!                                                                                 Wir brauchen uns nur an diesem Licht „anzuzünden“, „anstecken zu lassen“ und darauf vertrauen, dass dieses winzige Licht die Oberhand behält. In Johannes 8, 12 wird das noch bestätigt als Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“

Allerdings können wir auch dazu beitragen, dass diese Welt heller wird, genauso wie die Menschen auf dem Bild. Wir können „unser Licht entzünden“, d.h. von Gottes Liebe und seiner Wärme weitergeben, für andere zum Licht werden - einfach durch ein Lächeln, das Freude schenkt und tröstet oder Hoffnung weckt…                                                                                                                             Und auch wieder nicht so einfach, wenn wir Kontakte einschränken sollen. Doch wir dürfen um Ideen, „Licht in der Dunkelheit“ bitten: z.B. beim Telefonieren muss nicht nur geredet werden, sondern es lässt sich auch gemeinsam singen; eine Karte schreiben, etwas basteln, von den eigenen Plätzchen oder der selbstgekochten Marmelade abgeben – ach Ihnen fällt gewiss noch mehr ein. 

So erkennen wir selbst auf diesem ungewöhnlichen Weihnachtsbild, dass Gott selbst Licht ins Dunkel bringt, Jesus, sein Sohn, das Dunkel durchlitten und überwunden hat. Und wir erkennen das auch in diesem eigenartigen Jahr 2021. Darüber dürfen wir froh und dankbar werden.

So lade ich jede und jeden Einzelnen ein zu Hause mit einzustimmen in das Lied Nr. 23 aus unserem Gesangbuch, wo es in der 4. Strophe heißt:

„Das ewig Licht geht da herein, gibt der Welt ein neuen Schein; es leucht‘ wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht. Kyrieleis.“

Dass es hell werden möchte bei Ihnen, wünsche ich ganz besonders jedem Einzelnen und grüße Sie in dieser Advents- und Weihnachtszeit herzlich, auch im Namen aller Mitarbeiter.

Bleiben Sie gesegnet und in der Fürbitte untereinander verbunden 

Ihre Ullrike Wehrmann

 

Andacht zum 1. Advent

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;

es kommt der Herr der Herrlichkeit,

ein König aller Königreich,

ein Heiland aller Welt zugleich,

der Heil und Leben mit sich bringt;

derhalben jauchzt, mit Freuden singt:

Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.

Liebe Seniorinnen und Senioren!

Mit dem uns allen bekannten Lied „Macht hoch die Tür“ EG 1 und dem Psalm 24,7-10 möchte ich Sie in dieser Adventszeit ganz herzlich grüßen. Wieder steht uns auf Grund der Coronapandemie eine nicht ganz einfache Zeit bevor. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir auf Gottes Wort hören und uns stärken lassen.

Türen                                                                                                                                                                                                                                                                          Mit Türen haben wir tagtäglich zu tun. Wir öffnen oder schließen Türen. Mitunter stehen wir auch vor verschlossenen Türen oder die Tür wird uns vielleicht sogar vor der Nase zugeschlagen. Bei manchen Menschen kriegt man einfach nicht den Fuß in die Tür, so abgesondert haben sie sich. Wieder andere kommen und fallen sofort mit der Tür ins Haus.

Welche Türerlebnisse hatten Sie schon? Durch welche Türen gehen Sie gerne? Vor welchen Türen haben Sie sogar Angst?

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…                                                                                                                                                                                                         Georg Weissel, der dieses Adventslied schrieb, hat sich vom Psalm 24 inspirieren lassen. Der Psalm ist wie ein Frage- und Antwortspiel zwischen den Pilgern, die zum Tempel hinaufzogen, und den Torwächtern des Tempels.

Begeben wir uns doch auch einmal in Gedanken mit auf den Weg zum Tempel:

Wir sind unterwegs. Viele Menschen gehen mit uns. Wir haben schon eine lange Wegstrecke hinter uns. Nun geht es am Ende noch einmal bergauf, aber wir sehen schon unser Ziel – den Tempel, das Haus Gottes. Bald sind wir da. Wir wandern nicht nur, wir singen auch: „Wer darf auf den Berg des Herrn gehen? Wer darf sich aufhalten am heiligen Ort?“ Vom Tor des Tempels antworten uns die Priester: „Wer unschuldige Hände hat und reines Herzens ist.“ Es entsteht ein Wechselgesang, ein Fragen und Antworten zwischen uns und den Priestern. Immer näher kommen wir dem Tor. An der Spitze unseres Pilgerzuges gehen auch Priester. Sie tragen die Bundeslade wie einen Thron, so als würden sie Gott tragen. Und nun stehen wir vor dem verschlossenen Tor. Laut bitten wir um Einlass: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“ Da hören wir schon die Gegenfrage: „Wer ist denn der König der Ehre?“ Unsere Antwort lautet: „Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr, mächtig im Streit.“ Da öffnen sich die großen Tore und die Bundeslade wird in den Tempel getragen, zum Zeichen, dass Gott gegenwärtig ist.

Psalm 24 – ein Lied vom „Advent“ Gottes, von seiner Ankunft im Tempel. Er, dem die ganze Erde gehört, wie es im Psalm heißt, will nicht fern von uns bleiben. Er will bei uns Wohnung nehmen.

Pfarrer Georg Weissel schrieb 1623 das Lied „Macht hoch die Tür“ für die festliche Einweihung einer Kirche in Königsberg. Sicher war es sein Anliegen und Wunsch, dass Gott auch in dieses Gotteshaus einzieht und für die Menschen gegenwärtig ist.

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…

Was bedeutet das für uns heute? Heißt es nicht in dieser Coronazeit wieder: Türen zu! Kontakte meiden! Abstand halten! Stattdessen werden wir direkt aufgefordert: „Mach die Tür auf! Es kommt ein ganz besonderer Gast!“ Es ist nicht irgendein Herr, es ist der Herr der Herrlichkeit. Dieser Herr ist größer und mächtiger als alle anderen wichtigen Leute dieser Welt. Und er bringt nicht nur ein kleines Höflichkeitsgeschenk mit. Nein, er bringt Heil in diese heillose Welt, er bringt Leben angesichts von Krankheit und Tod und er bringt Freude in unsere Verzagtheit. Mensch, so einem Herrn müssen wir doch die Tür aufmachen. Natürlich ist hier von unserer Herzenstür die Rede. Jesus will bei uns einziehen, in unser Herz, in unser Leben. Das ist Advent! Dabei fällt Jesus nicht mit der Tür ins Haus, er bittet um Einlass. Er klopft an. Die Entscheidung liegt bei uns, ob wir Jesus in unser Leben bitten. Wer sein Herz öffnet für Jesus, der wird Heil und Segen erfahren und das wird Auswirkungen haben auch auf unseren Ort und unser Land.

Das Lied „Macht hoch die Tür“ ist also ein echter Türöffner für die beginnende Adventszeit und für ein Leben mit Jesus.

Im Gebet können wir Jesus die Einladung aussprechen:

Komm, o mein Heiland Jesu Christ,

meins Herzens Tür dir offen ist.

Ach zieh mit deiner Gnade ein,

dein Freundlichkeit auch uns erschein.

Dein heilger Geist uns führ und leit

den Weg zur ewgen Seligkeit.

Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr. Amen

Im Namen aller Mitarbeiter wünsche ich Ihnen allen eine gesegnete Adventszeit!                                                                                                                   

Ihre Birgit Mehlhorn     

 

 

Andacht zu Pfingsten

Liebe Seniorinnen und Senioren!

 (Ein herzliches Dankeschön, Alexander Tröltzsch, für das schone Bild vom Löwenzahn.)

Jetzt im Monat Mai erfreut uns der Löwenzahn wieder mit seinen leuchtend gelben Blüten. Wie mit kleinen Sonnen strahlt er uns entgegen, als wollte er sagen: „Seht, da bin ich wieder!“ Auch nach einem noch so harten Winter kommt der Löwenzahn im Frühling wieder zum Vorschein. Und das manchmal an Stellen, wo wir ihn gar nicht gerne haben wollen. Der Löwenzahn ist nicht gerade wählerisch, was seinen Standort betrifft. Er findet überall einen Platz zum Wachsen: zwischen Kopfsteinpflaster, in Mauerritzen und an Straßenrändern. Sogar durch den Asphalt schiebt er sich manchmal. Er ist einfach nicht aufzuhalten, nicht kaputt zu kriegen. Wer schon einmal den Kampf gegen den Löwenzahn aufgenommen hat, der wird merken, der Löwenzahn gewinnt. Am besten, man lernt ihn zu lieben. Diese Widerstandsfähigkeit verdankt er seinen tiefen Wurzeln. Bis zu 2m tief kann sich der Löwenzahn in die Erde graben. Viele sehen in ihm nur ein lästiges Unkraut. Dabei ist er ein wichtiger Nektarspender für Bienen, leckeres Futter für viele Tiere und eine Arzneipflanze außerdem. Was können wir vom Löwenzahn lernen? Ich wünsche mir schon die Zähigkeit und Widerstandsfähigkeit im Leben, die diese Pflanze hat. Da stellen sich mir Fragen: Wo finden wir Halt? Wohin strecken wir unsere „Lebenswurzeln“ aus? Leben wir nur oberflächlich oder haben wir in unserem Glauben einen tiefen Grund, einen Halt gefunden, der uns immer wieder Lebensstürmen trotzen lässt? Wer würde sich nicht auch Selbstbewusstsein wünschen, strahlend durch`s Leben zu gehen und sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern kraftvoll Herausforderungen zu meistern. Bewundernswert sind für mich die Menschen, die aus jeder Situation das Beste machen können, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Und möchten wir nicht alle heilsam sein für andere, etwas Gutes bewirken, Segen sein für unsere Mitmenschen? Dazu hat Gott uns ja berufen. Damit steht der Löwenzahn für viele der Eigenschaften, die wir uns im Leben wünschen. Aber er ist auch ein Symbol für die Vergänglichkeit der Schönheit. Schon nach wenigen Tagen verwandelt sich seine schöne Blüte zu einer Pusteblume. Aber aus dieser Vergänglichkeit wächst neues Leben. Bis zu 5000 Samen stecken in dieser weißen zarten Kugel. Wenn dann der Wind kommt, werden die kleinen Fallschirme durch die Luft gewirbelt. So verbreitet sich der Löwenzahn immer weiter. In diesen Tagen gehen wir auf das Pfingstfest zu. Der katholische Pfarrer W. Hoffsümmer hat einmal das Pfingstgeschehen mit einer Pusteblume im Wind verglichen. Ich stelle mir das so vor: Die Jünger waren in Jerusalem. Sie waren alle einem Ort. Sie saßen zusammen und erinnerten sich an Jesus. Es war eng im Haus. Sie hielten sich aneinander fest. Nach draußen zu gehen getrauten sie sich nicht, das war zu gefährlich. Denn die Leute, die Jesus getötet hatten, waren der Meinung: Der neue Glaube ist wie ein Unkraut. Das sich schnell vermehrt. Man muss es stoppen und ausreißen. Es darf nicht wachsen. Aber die Jünger hatten Ostern erlebt. Sie wussten, Jesus lebt. Der Auferstandene ist bei ihnen, auch wenn sie ihn nicht sehen können. Sie singen und beten und warten. Sie warten auf das, was Gott ihnen versprochen hat: Den Tröster, den Mutmacher, seine Kraft, seinen guten Geist. Doch sie warten nun schon 10 Tage! 10 Tage sitzen sie fest. Da endlich tut sich etwas. Erst hören sie es ganz leise, dann immer lauter, am Ende ist es wie ein lauter Sturm der durch das Haus braust. Sie spüren es in ihren Herzen: Das ist Gottes Geist! Gottes Kraft ist in ihnen. Nun können sie es nicht länger aushalten. Sie müssen nach draußen. Sie müssen unter die Leute. Sie müssen von dem erzählen, der ihrem Leben Halt und Hoffnung gibt- Jesus. Gottes Geist treibt sie an, die gute Botschaft, den Samen, das Wort Gottes, weiterzutragen. Und nichts und niemand kann verhindern, dass der gute Same aufgeht und tiefe Wurzeln schlägt. Der Glaube wird sich ausbreiten, nicht nur in Jerusalem sondern in der ganzen Welt. Und die, die ihn aufnehmen, werden strahlen wie die Sonne in ihrer Pracht. Merken Sie die Parallelen zur Pusteblume? Wenn Sie in diesen Tagen eine Pusteblume sehen, dann werden Sie doch wieder Kind und lassen die Samenschirmchen fliegen. Denken sie dabei an das Pfingstgeschehen. Pfingsten heißt aber auch, wir lassen uns von Gottes gutem Geist bewegen und tragen Gottes Wort in die Welt hinaus. Dazu wünsche ich uns allen Freude, Mut und viel Fantasie.

Sagt, wer kann den Wind sehn (Text von Hilde Möller)

Sagt, wer kann den Wind sehn? Niemand kann ihn sehn; aber wenn wir lauschen, hören wir sein Wehn.

Er tut große Dinge, treibt die Samen her, macht die Felder fruchtbar und bewegt das Meer.

Wer kann Gottes Geist sehn? Niemand kann ihn sehn; doch wer auf ihn wartet, lernt ihn wohl verstehn.

Er tut große Dinge, lehrt uns Gott vertraun, dass wir glauben können, ohne ihn zu schaun.

Jesus sagt uns allen: „Bittet Gott den Herrn, dass er euch den Geist gibt, und er gibt ihn gern.

Wir beten: Danke Gott, dass wir Pfingsten feiern dürfen. Du willst uns mit deinem guten Geist beschenken. Komm zu uns, Heiliger Geist, mit deinem Wind und bewege unsere trägen Herzen. Komme zu uns mit deinem Feuer, dass wir mit Begeisterung von dir reden. Gib uns von deiner Liebe, damit wir Liebe weitergeben können. Schenke uns Klarheit, damit wir erkennen, was du von uns willst. Komm zu uns, Heiliger Geist, mit neuer Hoffnung, damit wir die Freude und den Mut nicht verlieren. Amen

Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht Ihnen im Namen aller Mitarbeiter Ihre Birgit Mehlhorn

(Ein herzliches Dankeschön, Alexander Tröltzsch, für das schone Bild vom Löwenzahn.)

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